Geld ist Erleuchtung

Der ZEN-Weg der Geldvermehrung [C.D. Grube]

Month: November, 2010

Geld-Einwand 5: Warum anstrengen in Zeiten des Niedergangs?

- Die Ökonomie geht eh den Bach runter. Warum soll ich jetzt etwas anhäufen, was in wenigen Jahren nichts mehr wert ist?

Tja, das ist ein berechtigter Einwand. Ich habe zwar am Wochenende „The Social Network“ gesehen und wie Mark Zuckerberg mit der richtigen Idee zur rechten Zeit (und einer gesunden Portion Kompromisslosigkeit) Milliardär wurde, aber die Zeiten sind natürlich nicht einfach. Es ist keine Aufbruchstimmung sondern eher eine „Rette sich wer kann“ Stimmung.

In Deutschland gab es im 20.Jahrhundert zwei Hyper-Inflationen mit Währungsreformen. Viele Menschen verloren ihr Erspartes. Aber im Großen und Ganzen waren die gleichen Leute vor und nach diesen Reformen gesellschaftlich „oben“ und „reich“. Warum? Nun, weil der Reichtum (oder besser: der intelligente Reichtum) nicht aus Zahlen in einem Sparbuch besteht. Reichtum ist vor allem: Kreditwürdigkeit, Bonität! Wer ist kreditwürdig? Derjenige der Sicherheiten hat, also der Eigentümer von Land und Produktionsstätten. Derjenigen, der als Investition interessant ist, weil er oder sie Knowhow und Ideen hat. Derjenige, der gut vernetzt ist und Beziehungen hat, Macht.

Wir sollten uns also jetzt anstrengen unseren Wohlstand zu vermehren um ihn rechtzeitig umzumünzen in Werte, die auch in Währungskrisen Bestand haben. Wir sollten nicht wie die Kaninchen vor der Schlange des Staatsbankrotts hocken, sondern vielmehr die Gelegenheit beim Schopfe ergreifen. Denn nichts bietet so gute Chancen wie allgemeine Krisen. Wer am Tiefst kauft und sich gegen die allgemeine Panik stemmt, ist kurze Zeit später der Gewinner mit dem besten Einstieg in den nun wieder steigenden Markt. Also: kühler bewusster Geist. Womit können Sie jetzt innerhalb eines Jahres eine Million machen um diese in Land und Produktionsstätten und Netzwerke und und und umzuwandeln?

Und wenn ich schon verschuldet bin? Dann ist der Staatsbankrott eine große Chance, die ganze Last loszuwerden und neu anzufangen. Jetzt ist die Zeit, sich der eigenen Ressourcen zu erinnern und Produkte herzustellen und vorzubereiten.

Was ist Erleuchtung?

Von Erleuchtung hörte ich zum ersten Mal von Osho, damals noch Bhagwan Shree Rajneesh. Es war 1974 in Berlin. Ich suchte „Selbsterfahrungsgruppen“ um aus meiner durch Bundeswehr und Politologie-Studium entstanden Gefühlsarmut herauszukommen. In einem Prospekt der Veranstalter solcher Gruppen, „KATEM“ in Berlin, las ich „Intensive Enlightenment“. Oh, super, dachte ich, nach 3 Tagen Intensität ist man erleuchtet und mit dem Thema relativ schnell durch. Ich sollte in meinem Leben noch einiges lernen über das Marketing der Spirituellen und Esoterischen.

Ich hörte dann aber gleich ein Tape mit einem Vortrag des Osho, in dem er über Erleuchtung als ultimativen Zustand sprach. Der Zustand, in dem man ohne Persönlichkeit, ohne anerzogenes Selbst, eins mit Allem und/oder Nichts, voll der Glückseligkeit, Hier und Jetzt, reines Dasein erlebt oder so ähnlich. Er beschrieb, dass es diesen finalen Zustand, „Omega-Zustand“, in vielen Traditionen gibt. Bei den Jainas heißt er Moksha, im Hinduismus Samadhi, die Zen-Buddhisten kennen es als aufblitzendes Satori.

Wir gebrauchen den Begriff auch als Aha-Erlebnis. Eine kleine Erleuchtung, ein Sonnenstrahl in die dunklen Kammern unseres Gehirns.

Der Philosoph Ken Wilber hat den Begriff des Omega-Zustand, wie ihn Teilhard de Chardin eingebracht hat, aufgenommen. Es sei wichtig davon auszugehen, dass unsere Entwicklung zu einem Ziel führt. Das geht einher mit Nietzsches Übermensch. Wenn wir alle Anstrengungen und Entwicklungen über viele Leben als orientiert auf die Erleuchtung begreifen, macht irgendwann alles Sinn.

Eventuell ist Erleuchtung „nur“ ein Zustand der Neurologie und der damit verbundenen Neurohormone. Beide Gehirn-Hemisphären schwingen langsam, und im Gleichklang. Dabei ist man volles erwachtes Bewusstsein. Und da sind wir bei einer interessanten Frage: Was ist dieses Bewusstsein? Da streitet sich die moderne Neurowissenschaft fundamental. Erleuchtung ist für mich, wenn wir Bewusstsein sind, einem immateriellen allem zu Grunde liegenden Grundqualität des Seins, die unendlich erstrahlt.

Anrufung der Geld-Göttin

Wir beschließen also eine kleine Anrufung um unseren Geldsituationen einen entscheidenden Schubs zu geben. Göttinnen sind geistige Gebilde in der Akasha-Aura der Erde. Wie wir selbst auch. Wenn wir da als arm und “bekommt auch nichts” gekennzeichnet sind, ist das für unser Einkommen schlecht. Eventuell haben wir mal beschlossen ein geldfernes Leben zu führen, vielleicht sind wir Opfer eines Fluchs, eines Schwurs oder eines Gelübdes. Wir können mit einer Venus-Anrufung Linderung verschaffen, müssten aber wohl schon etwas tiefer und genauer in diese Disposition schauen um über sie hinausgehen zu können.

Aber wir müssen ja evtl. auch das Tieferschauen und das Auflösen uralter Hindernisse wie Flüche, Gelübde usw. bezahlen können und eine Anrufung der Geld-Göttin bringt schon mal schnell ein paar Taler, so dass wir wieder beweglich sind und weiter gehende geistige und praktische Maßnahmen ergreifen können.

Wie machen wir es? Wir müssen für die Anrufung etwas opfern, etwas hergeben. Es ist ein Gesetz des Ausgleichs. Gib etwas, damit etwas kommen kann. Du nimmst also eine kleine Münze um das Prinzip Geld zu vermitteln. Dann opferst du etwas, was dir etwas wert ist. Je mehr du opferst, desto mehr kommt zurück. Wenn du aber ein Gedicht schreibst oder ein Bild malst oder etwas anders künstlerisches hergibst, ist das auch viel wert. Es kommt eh das Hundertfache und wenn die erste Verhundertfachung gekommen ist, kannst du ja etwas Steigerung hineinbringen.

Du gehst am besten zu einem der Göttin heiligen Ort. Die sind in unseren Orten meist versteckt. Aber es gibt überall Venus- oder Freya-Straßen. Das ist schon mal gut. Maria ist aber ja auch weine weibliche Gottheit und man kann auch sehr gut Marienplätze nehmen oder nach Marienfelde gehen. Die Christen haben ja zumeist ältere heilige Plätze übernommen und umbenannt. Maria gibt Geld? Sie gibt dir alles, was du wirklich brauchst!

Finde also einen ruhigen Ort in der Marien-, Freya- oder Venus-Straße. Oder auf dem zentralen Platz von Freiburg, denn alles was mit „FR“ anfängt, trägt auch „Freya in sich“ (Frankfurt?). Friedrich? Ja, der auch.

Opfere dein Geldstück und sprich eine kleine Anrufung, ein Gebet. Bitte Venus um Geld und versprich ihr, dass du die Liebe in der Welt mehren wirst.

Soll man das Geldstück offen hinlegen, so dass es jemand findet und in Umlauf bringt? Erst einmal ja. Für die Opferungen mit großen Summen sollten wir uns eventuell etwas neues ausdenken, sonst werden nachher diese Straßen und Plätze belagert von Menschen die ohne eigene Opferung sich bereichern wollen.

Also, dann bis Freitag. Ach ja, Freitag in der Lakshmi Road, bester Ort und beste Zeit um mit dem Weg zur Million anzufangen.

Geld-Gebet, Geld-Göttin, Geld-Zauber

In einem anderen Artikel auf diesem Blog habe ich bereits beschrieben, dass Lakshmi, die Frau des Vishnu und eine der Mahadevis, die Göttin für zählbaren Reichtum im indischen Pantheon ist. Lakshmi anzurufen bringt finanziellen Segen. Lakshmi zu erzählen, dass man Saraswati vorzieht, wie Kollege Zen-Freund Hiltmann es merkwürdigerweise tut, erzürnt Lakshmi und macht sie traurig. Geld gibt es dafür keines.

Die korrelierenden Göttinnen in den europäischen Götterwelten sind wohl Venus, bzw. die griechische Aphrodite und in Anlehnung daran die nordische Freya.

Aber das sind doch Liebesgöttinnen? Was hat Geld mit Liebe zu tun? Die Tempel der Venus oder im alten Rom besonders auch die der ägyptischen Isis waren auch Bordelle, es gab Liebe für Geld.

Nun hat aber Max Weber doch nachgewiesen, dass der protestantische Puritanismus besonders unterstützend für den Aufbau des “Kapitalismus” war. Sexuelle Disziplin fördert Fleiß und den Aufbau von Wohlstand.

Das ist richtig, aber per Anrufung der Göttin suchen wir ja eher den leichten Weg. Spielerischen Weg. Arbeiten und schaffen können und sollten wir natürlich auch. Das ist eher der Weg des Mars, des Dienstag-Gottes.

Wir beschließen also eine kleine Anrufung um unseren Geldsituationen einen entscheidenden Schubs zu geben. Göttinnen sind geistige Gebilde in der Akasha-Aura der Erde. Wie wir selbst auch. Wenn wir da als arm und ” Die oder der bekommt nichts!” gekennzeichnet sind, ist das für unser Einkommen schlecht. Eventuell haben wir mal beschlossen ein geldfernes Leben zu führen, vielleicht sind wir Opfer eines Fluchs, eines Schwurs oder eines Gelübdes. Wir können mit einer Venus-Anrufung Linderung verschaffen, müssten aber wohl schon etwas tiefer und genauer in diese Disposition schauen, um über lediglich Linderung hinausgehen zu können.

Im nächsten Blog-Beitrag geben wir konkrte Hinweise: Wo machen wir die Anrufung der Liebes- und Geldögttinnen, wann und wie machen wir es, was sprechen wir, was opfern wir ihnen?