Geld ist Erleuchtung

Der ZEN-Weg der Geldvermehrung [C.D. Grube]

Month: Januar, 2011

Wer hat denn nun von der Einführung des Euro profitiert und wer gelitten?

Angesichts der Krise des Euro (Krise? Gerade hat Estland den Euro eingeführt…wussten die, was sie da tun?) gehen die Vorwürfe hin und her. Deutsche werfen Ländern wie Griechenland vor durch unsolides Gebaren den Euro zu gefährden. Südeuropäer werfen Deutschland vor den Geldbeutel zu eng zu halten.

Ist es überhaupt noch sinnvoll in den Schemata des Nationalstaates zu denken? Dem Norddeutschen sind eventuell die Niederländer und Skandinavier genetisch, mental und von der Religion her näher als die Süddeutschen, denen wiederum Franzosen und Italiener nahe sind. Die Ostdeutschen haben in der jüngeren Geschichte mehr mit Polen und Tschechen gemeinsam als mit den „Wessis“. Europa ist eine Chance innerstaatliche Differenzen in einem größeren Ganzen aufzulösen. Katalanen können als Europäer Frieden mit Madrid schließen. Sizilianer auch von Lombarden akzeptiert werden.

Es gibt andere Differenzen zwischen Menschen, die aussagekräftiger sind als die Nationalität. Mir ist der Engländer, der wie ich als Trainer und Autor selbständig sein Geld verdient und sich Sorgen macht, wie er das erarbeitete Vermögen anlegen und erhalten soll, näher als der Chef eines Konzerns, näher als der Almosen-Empfänger, näher als jeder Beamte. Ich kommuniziere per Internet mit Menschen in aller Welt. Nationalität verliert immer mehr an Aussagekraft.

Viele Deutsche haben die Chance genutzt und sind in mildere Klima des Euro-Raums verzogen. Mallorca hat einen gewichtigen Anteil deutscher Bewohner. Europa ist ein Chance.

Aber es gibt einen gewichtigen Unterschied: Wir haben nationale Etats der Staaten und weiterhin nationale Notenbanken. In den nationalen Etats werden die selbst gesteckten Regeln unterschiedlich unterlaufen. Es werden unterschiedliche Prämien für Zinspapiere gezahlt, welche den Staatshaushalt finanzieren, da die Staaten unterschiedlich verschuldet sind. Wir zahlen unsere Steuern in unserem Land und sind entsprechend genervt, wenn unsere Steuern für das schlechte Haushalten oder sogar das gezielte kollektive Betrügen zweckentfremdet werden.

Für mich hat sich durch die Einführung des Euro nicht wirklich etwas verändert. Ich verdiene ähnlich, bezahle ein ähnliches Steuer-Niveau. Ich muss kein Geld tauschen, wenn ich nach Frankreich, Italien oder die Niederlande fahre. Das ist eine kleine Erleichterung. Die Teuerungsrate ist die gleiche wie vor dem Euro. (ja, ist sie wirklich, darüber gibt es Statistiken).

Warum hat man den Euro eingeführt? Weil man einen Ersatz zum US-Dollar haben wollte. Unter President Reagan ist der US-Staat zum größten Schuldner der Welt geworden. Die USA importieren wie die Weltmeister und zahlen mit einer fragwürdigen Währung, in die weil sie die Leitwährung ist, wieder zurück-investiert wird. Es ist ein phantastischer Deal für die USA. Man wird letztendlich wegen der sehr vielen Dollars bei der chinesischen Zentralbank einen Vorwand finden, den US-Dollar zu entwerten und die Auslandschuld loszuwerden.

Es besteht als ein großes Interesse dran vom US-Dollar wegzukommen. Wer es schafft eine Alternative auf dem Markt zu etablieren, wird davon profitieren, dass Investoren ihr Geld in diese Währung packen, so dass die weitere Verschuldung der Staaten möglich ist. Die Einführung des Euro ist zu verstehen als Strategie der damaligen Regierenden, besonders Frankreichs und Deutschlands, die Zeit bis zum Staatsbankrott so weit zu verlängern, dass es einem selbst nicht mehr in die Schuhe geschoben wird. Kanzler Kohl wollte noch geehrt werden, bevor klar wird, dass er seinen Teil am Staatsbankrott in erheblichem Maße mitträgt.

Wieso Staatsbankrott? Ist der unausweichlich? Ja, das ist er. Schon die Pensionszusagen killen den Staatshaushalt. Ich werde nie begreifen, wie man erst kürzlich auf die hehre Idee kam den ausgeglichenen Haushalt in das Grundgesetz zu schreiben. Es hört sich gut an, ist aber mathematisch undurchführbar. Es wird immer eine Wirtschaftswachstum angenommen, welches unsicher ist, bzw. nie eintreffen kann.

Man hofft also (zu Recht) dass internationales Vermögen in den Euro fließt, dass man Rohstoff-Geschäfte in Euro durchführen kann, dass es irgendwie so eine Rettung gibt für die kollabierenden Staatshaushalte.

Die gibt es nicht, die hat es nie gegeben. Wir sollten uns hüten, die Ursache in der Einführung des Euro zu sehen, denn das verstellt den Blick auf die wahren Ursachen.

Neujahrs-Entschluss 2011: Monatseinkommen mindestens verdoppeln!


Ich bin auf einem Einkommens-Level,das OK ist, und ich möchte dieses verdoppeln, um mir mal wieder höchste Qualität und etwas Luxus leisten zu können. Wie fasse ich den Entschluss, so dass die Seite in mir, die meine Welt erschafft, diesen umsetzen mag. Und ihn auch umzusetzen vermag.

Im Prozess „Wealth Waay“ bearbeiten wir so ein Thema in sieben Schritten:

1. Motiv: Das Motiv ist „Ich möchte mein Monatseinkommen mindestens verdoppeln!“ Lebensbereich: Geld, Einkommen.

2. Simulation: Tue mal so als ob es bereits eingetreten wäre. Wie fühlt sich das an Wie sieht die Welt dann aus, was sage ich zu mir?

3. Einwände: Was spräche dagegen? Werde ich dann faul? Vernachlässige ich dann meine spirituelle Übung? Kaufe ich dann unnützes Zeug? Versuchen dann Einbrecher und Diebe an mein Geld zu kommen? Wie kann ich sicherstellen, dass ich mein Monatseinkommen verdoppeln kann und für alle meine Einwände eine Lösung finde?

4. Mission: Ist es in Harmonie mit meiner Lebensaufgabe? Unterstützt es meine Lebensaufgabe? Entspricht es meinem Karma? Bekommt das Vorhaben den Segen meines Höheren Bewusstseins?

5. Schwächen: Schwächen beruhen auf mangelnder Erfüllung einer der sieben sozialen Grundbedürfnisse.
Also: Bin ich es wert? Bekomme ich Unterstützung? Habe ich den Raum? Sind meine Grenzen gesichert? Ist meine Zugehörigkeit ausreichend? Bekomme ich genug Zuwendung? Ist es mein Lebensrecht?

6. Einstellungen: Ich überprüfe und optimiere meine 14 Einstellungen. Das heißt vor allem: Flexibilisierung. In meinem Fall heißt es: Fokussierung auf das, was schnell und mit hoher Wahrscheinlichkeit Geld bringt.

7. Aktion: Wo stehe ich? Wo will ich hin? Was benötige ich? Welche Ressourcen will ich aktivieren?

Das sind einige Fragen, über die ich mir Klarheit verschaffe. Ich beschließe meine Produkte, Bücher und Trainings, so anzubieten, dass sich die Zahl der Käufer und Teilnehmer verdoppelt. Ich will es so.