Ich, Claus David Gerdes (Grube), schreibe seit jetzt (September 2011) auf neuem Geldbewusstseins-Blog:
Ich, Claus David Gerdes (Grube), schreibe seit jetzt (September 2011) auf neuem Geldbewusstseins-Blog:
Angesichts großer Naturkatastrophen wie dem Erdbeben in Japan, angesichts politischer Unruhen wie in Nordafrika: Erde und Menschheit sind in einem Transformations-Prozess. So wie im Maya-Kalender prophezeit. Be prepared.
Aber der Maya-Kalender geht doch eh anders und das ist doch alles Humbug, lese und höre ich. Ich bin auch ein notorisch skeptischer Mensch. Nachdem um das Jahr 2000 herum auch nicht eine der ominösen Nostradamus-Interpretationen eintraf, war ich endgültig ernüchtert. Aber mit den Mayas ist es anders.
Mein erster Kontakt mit der Prophezeiung des Maya-Kalenders war wohl die Software “Time Wave Zero” von Terence McKenna (1946-2000). Dazu gehört auch die Lektüre des aufregenden Buches: The Invisible Landscape, zusamme mit seinem Bruder Dennis. Time Wave Zero beschreibt die Zeit als Fraktal und macht Angaben über die Innovationsrate. Ichahbe die Software i ndne Achtzigern gkeauft und bin immer wieder überrasdcht gewesne über die Stimmigkleit. Time Wave Zero beruht auf Berchnugnen des Maya-Kalenders.
Dann las ich das Buch von Jose Argüelles: Der Maya-Faktor. Argüelles analysiert den Maya-Kalender sehr sorgfältig. Es ist faszinierend, dass die Zeitrechnung der Mayas exakter war als unsere und Epochen von tausenden von Jahren beinhaltete.
Dann fuhr ich nach Yucatan (Tulum) und bestieg Pyramiden im Urwald (Coba) und fühlte die Maya-Welt an. (Ich laufe meist unauffällig und “normal” durch die Welt und mache für mich was anderes, “fühle” die Energien, die Zeitstänge, die kollektiven Unterbewusstseine.) Das war faszinierend. Die Mayas waren und sind sehr anders als die übrige mir bekannte Menschheit. Ich halte sie für Weltraumfahrer.
Jedenfalls: Die wesentliche Epoche endet Ende Dezember 2012 (definitiv. Einwände gegen die Kalenderzählung treffen nicht zu). Das heißt nicht, dass die Erde endet. Aber es könnte natürlich sein. Es werden bis dahin noch einige Katastrophen geschene. Die Menschheit wird zum Aufwachen gezwungen werden müssen.
Sonnen-Eruptionen werden elektromagnetsiche Störungen verursachen. Das Große Beben in California steht an. Weitere Aufstände in der arabischen Welt. Vulkanausbrüche. Bewaffnete Konflikte China-USA. Epidemien.
Wir brauchen ein neues Geld. Wobei das Lamentieren über “Geld ist Schulden” eien verknappte Sichtweise ist: “Geld ist Kredit”. Kredit geben ist etwas schönes. Ich will nur nicht von einem Staat gezwungen werden, Kredit per Steuerzahlung zu geben. Kreditgeld und Giralgeld sollten getrennt werden. Aber Lösungen kommen erst nach der Krise.

Die Welt im Umbruch. Warum ist gerade so viel Unruhe im arabischen Raum? Oder ist die Unruhe nicht sogar weltweit?
Es gibt zwei Ursachen. Die eine heißt Geld. Die andere Ursache ist die Demographie. Länder mit hoher Zahl junger Männer werden laut der zutreffenden Analyse von Professor Gunnar Heinsohn Aufstände und Expansion Richtung Nachbarländer erleben.
Was ist mit dem Geld? Das Geld in unserer Welt ist Kreditgeld. Geld entsteht wenn Kredit aufgenommen wird. Geld wird aus dem Verkehr gezogen, indem Kredit abgelöst wird. Am Anfang sieht es so aus, als ob die Geldmenge unendlich wachsen könnte. Es wird einfach immer mehr Kredit aufgenommen, wenn mehr Geld benötigt wird.
Aber Kreditaufnehmen kostet Zins. Und Kreditaufnahme lässt die Kreditwürdigkeit tendenziell geringen werden. Geldgeber sagen: Der hat schon so viel Kredit, jetzt müssen wir mal vorsichtig sein. Es gibt Kreditnehmer, die sind zu groß um sie fallen zu lassen. Aber wir sehen dieser Tage, dass auch das seine Grenzen hat. Staaten wie Griechenland wird man fallen lassen müssen. Banken wie Hypo Real Estate hätte man gleich fallen lassen müssen, das hätte Milliarden gespart.
Die Kreditaufnahme ist an einer globalen Grenze. Das Geldsystem muss dringend verändert werden.
Diese prekäre Situation an der pekuniären Front schlägt sich in Unruhe nieder. Sie (plus der demographischen Situation der weiter stark steigenden Weltbevölkerung) schlägt sich in stark steigenden Preisen für Rohstoffe nieder. Wenn keiner mehr Erdöl und Weizen bezahlen kann, muss etwas geschehen. Wir sollten hoffen, dass starke politische Führer Lösungen finden. Leider sieht es derzeit eher nach schwachen Führungen aus.
Aber, aber: Krisen sind gesund. Sie erhöhen den Druck und es müssen Lösungen gefunden werden. Wenn die arabischen Jugendlichen Facebook und Google und Wikipedia nutzen können, sollten wir es auch tun. Intelligenz sollte Lösungen finden.
Angesichts der Krise des Euro (Krise? Gerade hat Estland den Euro eingeführt…wussten die, was sie da tun?) gehen die Vorwürfe hin und her. Deutsche werfen Ländern wie Griechenland vor durch unsolides Gebaren den Euro zu gefährden. Südeuropäer werfen Deutschland vor den Geldbeutel zu eng zu halten.
Ist es überhaupt noch sinnvoll in den Schemata des Nationalstaates zu denken? Dem Norddeutschen sind eventuell die Niederländer und Skandinavier genetisch, mental und von der Religion her näher als die Süddeutschen, denen wiederum Franzosen und Italiener nahe sind. Die Ostdeutschen haben in der jüngeren Geschichte mehr mit Polen und Tschechen gemeinsam als mit den „Wessis“. Europa ist eine Chance innerstaatliche Differenzen in einem größeren Ganzen aufzulösen. Katalanen können als Europäer Frieden mit Madrid schließen. Sizilianer auch von Lombarden akzeptiert werden.
Es gibt andere Differenzen zwischen Menschen, die aussagekräftiger sind als die Nationalität. Mir ist der Engländer, der wie ich als Trainer und Autor selbständig sein Geld verdient und sich Sorgen macht, wie er das erarbeitete Vermögen anlegen und erhalten soll, näher als der Chef eines Konzerns, näher als der Almosen-Empfänger, näher als jeder Beamte. Ich kommuniziere per Internet mit Menschen in aller Welt. Nationalität verliert immer mehr an Aussagekraft.
Viele Deutsche haben die Chance genutzt und sind in mildere Klima des Euro-Raums verzogen. Mallorca hat einen gewichtigen Anteil deutscher Bewohner. Europa ist ein Chance.
Aber es gibt einen gewichtigen Unterschied: Wir haben nationale Etats der Staaten und weiterhin nationale Notenbanken. In den nationalen Etats werden die selbst gesteckten Regeln unterschiedlich unterlaufen. Es werden unterschiedliche Prämien für Zinspapiere gezahlt, welche den Staatshaushalt finanzieren, da die Staaten unterschiedlich verschuldet sind. Wir zahlen unsere Steuern in unserem Land und sind entsprechend genervt, wenn unsere Steuern für das schlechte Haushalten oder sogar das gezielte kollektive Betrügen zweckentfremdet werden.
Für mich hat sich durch die Einführung des Euro nicht wirklich etwas verändert. Ich verdiene ähnlich, bezahle ein ähnliches Steuer-Niveau. Ich muss kein Geld tauschen, wenn ich nach Frankreich, Italien oder die Niederlande fahre. Das ist eine kleine Erleichterung. Die Teuerungsrate ist die gleiche wie vor dem Euro. (ja, ist sie wirklich, darüber gibt es Statistiken).
Warum hat man den Euro eingeführt? Weil man einen Ersatz zum US-Dollar haben wollte. Unter President Reagan ist der US-Staat zum größten Schuldner der Welt geworden. Die USA importieren wie die Weltmeister und zahlen mit einer fragwürdigen Währung, in die weil sie die Leitwährung ist, wieder zurück-investiert wird. Es ist ein phantastischer Deal für die USA. Man wird letztendlich wegen der sehr vielen Dollars bei der chinesischen Zentralbank einen Vorwand finden, den US-Dollar zu entwerten und die Auslandschuld loszuwerden.
Es besteht als ein großes Interesse dran vom US-Dollar wegzukommen. Wer es schafft eine Alternative auf dem Markt zu etablieren, wird davon profitieren, dass Investoren ihr Geld in diese Währung packen, so dass die weitere Verschuldung der Staaten möglich ist. Die Einführung des Euro ist zu verstehen als Strategie der damaligen Regierenden, besonders Frankreichs und Deutschlands, die Zeit bis zum Staatsbankrott so weit zu verlängern, dass es einem selbst nicht mehr in die Schuhe geschoben wird. Kanzler Kohl wollte noch geehrt werden, bevor klar wird, dass er seinen Teil am Staatsbankrott in erheblichem Maße mitträgt.
Wieso Staatsbankrott? Ist der unausweichlich? Ja, das ist er. Schon die Pensionszusagen killen den Staatshaushalt. Ich werde nie begreifen, wie man erst kürzlich auf die hehre Idee kam den ausgeglichenen Haushalt in das Grundgesetz zu schreiben. Es hört sich gut an, ist aber mathematisch undurchführbar. Es wird immer eine Wirtschaftswachstum angenommen, welches unsicher ist, bzw. nie eintreffen kann.
Man hofft also (zu Recht) dass internationales Vermögen in den Euro fließt, dass man Rohstoff-Geschäfte in Euro durchführen kann, dass es irgendwie so eine Rettung gibt für die kollabierenden Staatshaushalte.
Die gibt es nicht, die hat es nie gegeben. Wir sollten uns hüten, die Ursache in der Einführung des Euro zu sehen, denn das verstellt den Blick auf die wahren Ursachen.

Ich bin auf einem Einkommens-Level,das OK ist, und ich möchte dieses verdoppeln, um mir mal wieder höchste Qualität und etwas Luxus leisten zu können. Wie fasse ich den Entschluss, so dass die Seite in mir, die meine Welt erschafft, diesen umsetzen mag. Und ihn auch umzusetzen vermag.
Im Prozess „Wealth Waay“ bearbeiten wir so ein Thema in sieben Schritten:
1. Motiv: Das Motiv ist „Ich möchte mein Monatseinkommen mindestens verdoppeln!“ Lebensbereich: Geld, Einkommen.
2. Simulation: Tue mal so als ob es bereits eingetreten wäre. Wie fühlt sich das an Wie sieht die Welt dann aus, was sage ich zu mir?
3. Einwände: Was spräche dagegen? Werde ich dann faul? Vernachlässige ich dann meine spirituelle Übung? Kaufe ich dann unnützes Zeug? Versuchen dann Einbrecher und Diebe an mein Geld zu kommen? Wie kann ich sicherstellen, dass ich mein Monatseinkommen verdoppeln kann und für alle meine Einwände eine Lösung finde?
4. Mission: Ist es in Harmonie mit meiner Lebensaufgabe? Unterstützt es meine Lebensaufgabe? Entspricht es meinem Karma? Bekommt das Vorhaben den Segen meines Höheren Bewusstseins?
5. Schwächen: Schwächen beruhen auf mangelnder Erfüllung einer der sieben sozialen Grundbedürfnisse.
Also: Bin ich es wert? Bekomme ich Unterstützung? Habe ich den Raum? Sind meine Grenzen gesichert? Ist meine Zugehörigkeit ausreichend? Bekomme ich genug Zuwendung? Ist es mein Lebensrecht?
6. Einstellungen: Ich überprüfe und optimiere meine 14 Einstellungen. Das heißt vor allem: Flexibilisierung. In meinem Fall heißt es: Fokussierung auf das, was schnell und mit hoher Wahrscheinlichkeit Geld bringt.
7. Aktion: Wo stehe ich? Wo will ich hin? Was benötige ich? Welche Ressourcen will ich aktivieren?
Das sind einige Fragen, über die ich mir Klarheit verschaffe. Ich beschließe meine Produkte, Bücher und Trainings, so anzubieten, dass sich die Zahl der Käufer und Teilnehmer verdoppelt. Ich will es so.
Wir hatten einige Jahre einen Euro unterhalb der Dollar-Parität und keiner hat sich Sorgen gemacht. Jetzt fällt er mal ein bisschen, die Exporte werden unterstützt, alles cool. Aber es gibt da natürlich drohende Staatsbankrotte. Wird der Euro diese überleben?
Artikel heute dazu auch im Handelsblatt: Wiebes Weltwinkel, auf den ich im super Gelben Forum hingewiesen wurde.
Währungsreformen entstehen nach Hyper-Inflationen. Der Staat zwingt die Gläubiger zum Teil-Verzicht. Niemand hat Lust mit Billionen-Scheinen herumzulaufen und der mittel-kleine Mann und seine Frau verlieren ihr Spargeld und ihre Rentenansprüche und das Spiel beginnt neu.
So leicht ist dieses Mal nicht. Die Superreichen wüssten nicht so wirklich wohin den Reichtum verlagern. Der drohende Staatsbankrott, der drohende Währungskollaps ist global. Dollar und Yen sehen nicht besser aus als der Euro. Es gibt kleinere Währungen zur Flucht: Schweizer Franken (das wird lustig, wenn die UBS doch noch pleite geht), Norwegische Krone, Australische oder Kanadische Dollars, Malaysischer Ringgit, UAS Dirham. Also wird man wohl die Währungen erhalten wollen.
Was passiert wenn Staaten im Euro-Raum bankrott gehen wie jetzt evtl. Irland? Das hängt natürlich von der Entwicklung ab. Bei Frankreich wird es sehr eng. Die zu erwartende Entwicklung liegt bei Griechenland, Irland, Portugal, Spanien, Italien, Belgien, Frankreich.
Aber die Verträge sind schon hinfällig beim ersten Staat, der aussteigen muss. Der ausscheiden muss. Ein Euro, der nur von Deutschland, Niederlande, Österreich, Luxemburg
Was war eigentlich die Motivation für den Euro? Den Wechselstube(„Cambio-Change-Wechsel“) den Garaus zu machen? Wohl kaum. Die Verschleierung der eigenen Staatsschuld in einem größeren Verbund, bei dem man evtl. den anderen Teilnehmern die Schuld an der eigenen Misere geben kann? Schon eher.
Vor allem aber ging es darum ein Gegengewicht zur Weltwährung US-Dollar zu haben. Die USA importieren Waren wie blöde, zahlen mit US-Dollar, mangels Alternativen investieren die Exporteure diese Dollars wieder in den USA und diese leben gut und entspannt mit einer Währung, die nur deshalb stark ist ,weil alle Rohstoff-Deals auf der Welt in ihr abgewickelt werden. Der Staat, der als Sicherheit gilt, eben die USA, ist das Land mit der (in absoluten Zahlen) größte Gläubiger der Welt und eigentlich nicht wirklich Vertrauen erweckend als Sicherheit. Was sollte die USA daran hindern eine radikale Währungsreform durchzuführen und alle Dollar im Ausland für ungültig zu erklären.-.
Das Prinzip fanden die Erfinder des Euro gut. Wenn wir das Erdöl in Euro kaufen können, wäre das günstiger für uns, als wenn wir erst US-Dollar aufnehmen müssen. Dann müssen wir nur die Erdöl-Produzenten dazu bringen ihre Euro auch bei uns wieder anzulegen, zu investieren, usw. Da hapert es momentan ein wenig, da spielt die Moral und Selbstdisziplin der Staaten an der südlichen und nun auch westlichen Peripherie nicht so gut mit.
- Die Ökonomie geht eh den Bach runter. Warum soll ich jetzt etwas anhäufen, was in wenigen Jahren nichts mehr wert ist?
Tja, das ist ein berechtigter Einwand. Ich habe zwar am Wochenende „The Social Network“ gesehen und wie Mark Zuckerberg mit der richtigen Idee zur rechten Zeit (und einer gesunden Portion Kompromisslosigkeit) Milliardär wurde, aber die Zeiten sind natürlich nicht einfach. Es ist keine Aufbruchstimmung sondern eher eine „Rette sich wer kann“ Stimmung.
In Deutschland gab es im 20.Jahrhundert zwei Hyper-Inflationen mit Währungsreformen. Viele Menschen verloren ihr Erspartes. Aber im Großen und Ganzen waren die gleichen Leute vor und nach diesen Reformen gesellschaftlich „oben“ und „reich“. Warum? Nun, weil der Reichtum (oder besser: der intelligente Reichtum) nicht aus Zahlen in einem Sparbuch besteht. Reichtum ist vor allem: Kreditwürdigkeit, Bonität! Wer ist kreditwürdig? Derjenige der Sicherheiten hat, also der Eigentümer von Land und Produktionsstätten. Derjenigen, der als Investition interessant ist, weil er oder sie Knowhow und Ideen hat. Derjenige, der gut vernetzt ist und Beziehungen hat, Macht.
Wir sollten uns also jetzt anstrengen unseren Wohlstand zu vermehren um ihn rechtzeitig umzumünzen in Werte, die auch in Währungskrisen Bestand haben. Wir sollten nicht wie die Kaninchen vor der Schlange des Staatsbankrotts hocken, sondern vielmehr die Gelegenheit beim Schopfe ergreifen. Denn nichts bietet so gute Chancen wie allgemeine Krisen. Wer am Tiefst kauft und sich gegen die allgemeine Panik stemmt, ist kurze Zeit später der Gewinner mit dem besten Einstieg in den nun wieder steigenden Markt. Also: kühler bewusster Geist. Womit können Sie jetzt innerhalb eines Jahres eine Million machen um diese in Land und Produktionsstätten und Netzwerke und und und umzuwandeln?
Und wenn ich schon verschuldet bin? Dann ist der Staatsbankrott eine große Chance, die ganze Last loszuwerden und neu anzufangen. Jetzt ist die Zeit, sich der eigenen Ressourcen zu erinnern und Produkte herzustellen und vorzubereiten.
Von Erleuchtung hörte ich zum ersten Mal von Osho, damals noch Bhagwan Shree Rajneesh. Es war 1974 in Berlin. Ich suchte „Selbsterfahrungsgruppen“ um aus meiner durch Bundeswehr und Politologie-Studium entstanden Gefühlsarmut herauszukommen. In einem Prospekt der Veranstalter solcher Gruppen, „KATEM“ in Berlin, las ich „Intensive Enlightenment“. Oh, super, dachte ich, nach 3 Tagen Intensität ist man erleuchtet und mit dem Thema relativ schnell durch. Ich sollte in meinem Leben noch einiges lernen über das Marketing der Spirituellen und Esoterischen.
Ich hörte dann aber gleich ein Tape mit einem Vortrag des Osho, in dem er über Erleuchtung als ultimativen Zustand sprach. Der Zustand, in dem man ohne Persönlichkeit, ohne anerzogenes Selbst, eins mit Allem und/oder Nichts, voll der Glückseligkeit, Hier und Jetzt, reines Dasein erlebt oder so ähnlich. Er beschrieb, dass es diesen finalen Zustand, „Omega-Zustand“, in vielen Traditionen gibt. Bei den Jainas heißt er Moksha, im Hinduismus Samadhi, die Zen-Buddhisten kennen es als aufblitzendes Satori.
Wir gebrauchen den Begriff auch als Aha-Erlebnis. Eine kleine Erleuchtung, ein Sonnenstrahl in die dunklen Kammern unseres Gehirns.
Der Philosoph Ken Wilber hat den Begriff des Omega-Zustand, wie ihn Teilhard de Chardin eingebracht hat, aufgenommen. Es sei wichtig davon auszugehen, dass unsere Entwicklung zu einem Ziel führt. Das geht einher mit Nietzsches Übermensch. Wenn wir alle Anstrengungen und Entwicklungen über viele Leben als orientiert auf die Erleuchtung begreifen, macht irgendwann alles Sinn.
Eventuell ist Erleuchtung „nur“ ein Zustand der Neurologie und der damit verbundenen Neurohormone. Beide Gehirn-Hemisphären schwingen langsam, und im Gleichklang. Dabei ist man volles erwachtes Bewusstsein. Und da sind wir bei einer interessanten Frage: Was ist dieses Bewusstsein? Da streitet sich die moderne Neurowissenschaft fundamental. Erleuchtung ist für mich, wenn wir Bewusstsein sind, einem immateriellen allem zu Grunde liegenden Grundqualität des Seins, die unendlich erstrahlt.
Wir beschließen also eine kleine Anrufung um unseren Geldsituationen einen entscheidenden Schubs zu geben. Göttinnen sind geistige Gebilde in der Akasha-Aura der Erde. Wie wir selbst auch. Wenn wir da als arm und “bekommt auch nichts” gekennzeichnet sind, ist das für unser Einkommen schlecht. Eventuell haben wir mal beschlossen ein geldfernes Leben zu führen, vielleicht sind wir Opfer eines Fluchs, eines Schwurs oder eines Gelübdes. Wir können mit einer Venus-Anrufung Linderung verschaffen, müssten aber wohl schon etwas tiefer und genauer in diese Disposition schauen um über sie hinausgehen zu können.
Aber wir müssen ja evtl. auch das Tieferschauen und das Auflösen uralter Hindernisse wie Flüche, Gelübde usw. bezahlen können und eine Anrufung der Geld-Göttin bringt schon mal schnell ein paar Taler, so dass wir wieder beweglich sind und weiter gehende geistige und praktische Maßnahmen ergreifen können.
Wie machen wir es? Wir müssen für die Anrufung etwas opfern, etwas hergeben. Es ist ein Gesetz des Ausgleichs. Gib etwas, damit etwas kommen kann. Du nimmst also eine kleine Münze um das Prinzip Geld zu vermitteln. Dann opferst du etwas, was dir etwas wert ist. Je mehr du opferst, desto mehr kommt zurück. Wenn du aber ein Gedicht schreibst oder ein Bild malst oder etwas anders künstlerisches hergibst, ist das auch viel wert. Es kommt eh das Hundertfache und wenn die erste Verhundertfachung gekommen ist, kannst du ja etwas Steigerung hineinbringen.
Du gehst am besten zu einem der Göttin heiligen Ort. Die sind in unseren Orten meist versteckt. Aber es gibt überall Venus- oder Freya-Straßen. Das ist schon mal gut. Maria ist aber ja auch weine weibliche Gottheit und man kann auch sehr gut Marienplätze nehmen oder nach Marienfelde gehen. Die Christen haben ja zumeist ältere heilige Plätze übernommen und umbenannt. Maria gibt Geld? Sie gibt dir alles, was du wirklich brauchst!
Finde also einen ruhigen Ort in der Marien-, Freya- oder Venus-Straße. Oder auf dem zentralen Platz von Freiburg, denn alles was mit „FR“ anfängt, trägt auch „Freya in sich“ (Frankfurt?). Friedrich? Ja, der auch.
Opfere dein Geldstück und sprich eine kleine Anrufung, ein Gebet. Bitte Venus um Geld und versprich ihr, dass du die Liebe in der Welt mehren wirst.
Soll man das Geldstück offen hinlegen, so dass es jemand findet und in Umlauf bringt? Erst einmal ja. Für die Opferungen mit großen Summen sollten wir uns eventuell etwas neues ausdenken, sonst werden nachher diese Straßen und Plätze belagert von Menschen die ohne eigene Opferung sich bereichern wollen.
Also, dann bis Freitag. Ach ja, Freitag in der Lakshmi Road, bester Ort und beste Zeit um mit dem Weg zur Million anzufangen.
In einem anderen Artikel auf diesem Blog habe ich bereits beschrieben, dass Lakshmi, die Frau des Vishnu und eine der Mahadevis, die Göttin für zählbaren Reichtum im indischen Pantheon ist. Lakshmi anzurufen bringt finanziellen Segen. Lakshmi zu erzählen, dass man Saraswati vorzieht, wie Kollege Zen-Freund Hiltmann es merkwürdigerweise tut, erzürnt Lakshmi und macht sie traurig. Geld gibt es dafür keines.
Die korrelierenden Göttinnen in den europäischen Götterwelten sind wohl Venus, bzw. die griechische Aphrodite und in Anlehnung daran die nordische Freya.
Aber das sind doch Liebesgöttinnen? Was hat Geld mit Liebe zu tun? Die Tempel der Venus oder im alten Rom besonders auch die der ägyptischen Isis waren auch Bordelle, es gab Liebe für Geld.
Nun hat aber Max Weber doch nachgewiesen, dass der protestantische Puritanismus besonders unterstützend für den Aufbau des “Kapitalismus” war. Sexuelle Disziplin fördert Fleiß und den Aufbau von Wohlstand.
Das ist richtig, aber per Anrufung der Göttin suchen wir ja eher den leichten Weg. Spielerischen Weg. Arbeiten und schaffen können und sollten wir natürlich auch. Das ist eher der Weg des Mars, des Dienstag-Gottes.
Wir beschließen also eine kleine Anrufung um unseren Geldsituationen einen entscheidenden Schubs zu geben. Göttinnen sind geistige Gebilde in der Akasha-Aura der Erde. Wie wir selbst auch. Wenn wir da als arm und ” Die oder der bekommt nichts!” gekennzeichnet sind, ist das für unser Einkommen schlecht. Eventuell haben wir mal beschlossen ein geldfernes Leben zu führen, vielleicht sind wir Opfer eines Fluchs, eines Schwurs oder eines Gelübdes. Wir können mit einer Venus-Anrufung Linderung verschaffen, müssten aber wohl schon etwas tiefer und genauer in diese Disposition schauen, um über lediglich Linderung hinausgehen zu können.
Im nächsten Blog-Beitrag geben wir konkrte Hinweise: Wo machen wir die Anrufung der Liebes- und Geldögttinnen, wann und wie machen wir es, was sprechen wir, was opfern wir ihnen?