Geld ist Erleuchtung

Der ZEN-Weg der Geldvermehrung [C.D. Grube]

Category: Moderner Glaube

2012, wir nähern uns

Angesichts großer Naturkatastrophen wie dem Erdbeben in Japan, angesichts politischer Unruhen wie in Nordafrika: Erde und Menschheit sind in einem Transformations-Prozess. So wie im Maya-Kalender prophezeit. Be prepared.

Aber der Maya-Kalender geht doch eh anders und das ist doch alles Humbug, lese und höre ich. Ich bin auch ein notorisch skeptischer Mensch. Nachdem um das Jahr 2000 herum auch nicht eine der ominösen Nostradamus-Interpretationen eintraf, war ich endgültig ernüchtert. Aber mit den Mayas ist es anders.

Mein erster Kontakt mit der Prophezeiung des Maya-Kalenders war wohl die Software “Time Wave Zero” von Terence McKenna (1946-2000). Dazu gehört auch die Lektüre des aufregenden Buches: The Invisible Landscape, zusamme mit seinem Bruder Dennis. Time Wave Zero beschreibt die Zeit als Fraktal und macht Angaben über die Innovationsrate. Ichahbe die Software i ndne Achtzigern gkeauft und bin immer wieder überrasdcht gewesne über die Stimmigkleit. Time Wave Zero beruht auf Berchnugnen des Maya-Kalenders.

Dann las ich das Buch von Jose Argüelles: Der Maya-Faktor. Argüelles analysiert den Maya-Kalender sehr sorgfältig. Es ist faszinierend, dass die Zeitrechnung der Mayas exakter war als unsere und Epochen von tausenden von Jahren beinhaltete.

Dann fuhr ich nach Yucatan (Tulum) und bestieg Pyramiden im Urwald (Coba) und fühlte die Maya-Welt an. (Ich laufe meist unauffällig und “normal” durch die Welt und mache für mich was anderes, “fühle” die Energien, die Zeitstänge, die kollektiven Unterbewusstseine.) Das war faszinierend. Die Mayas waren und sind sehr anders als die übrige mir bekannte Menschheit. Ich halte sie für Weltraumfahrer.

Jedenfalls: Die wesentliche Epoche endet Ende Dezember 2012 (definitiv. Einwände gegen die Kalenderzählung treffen nicht zu). Das heißt nicht, dass die Erde endet. Aber es könnte natürlich sein. Es werden bis dahin noch einige Katastrophen geschene. Die Menschheit wird zum Aufwachen gezwungen werden müssen.

Sonnen-Eruptionen werden elektromagnetsiche Störungen verursachen. Das Große Beben in California steht an. Weitere Aufstände in der arabischen Welt. Vulkanausbrüche. Bewaffnete Konflikte China-USA. Epidemien.

Wir brauchen ein neues Geld. Wobei das Lamentieren über “Geld ist Schulden” eien verknappte Sichtweise ist: “Geld ist Kredit”. Kredit geben ist etwas schönes. Ich will nur nicht von einem Staat gezwungen werden, Kredit per Steuerzahlung zu geben. Kreditgeld und Giralgeld sollten getrennt werden. Aber Lösungen kommen erst nach der Krise.

Was ist Erleuchtung?

Von Erleuchtung hörte ich zum ersten Mal von Osho, damals noch Bhagwan Shree Rajneesh. Es war 1974 in Berlin. Ich suchte „Selbsterfahrungsgruppen“ um aus meiner durch Bundeswehr und Politologie-Studium entstanden Gefühlsarmut herauszukommen. In einem Prospekt der Veranstalter solcher Gruppen, „KATEM“ in Berlin, las ich „Intensive Enlightenment“. Oh, super, dachte ich, nach 3 Tagen Intensität ist man erleuchtet und mit dem Thema relativ schnell durch. Ich sollte in meinem Leben noch einiges lernen über das Marketing der Spirituellen und Esoterischen.

Ich hörte dann aber gleich ein Tape mit einem Vortrag des Osho, in dem er über Erleuchtung als ultimativen Zustand sprach. Der Zustand, in dem man ohne Persönlichkeit, ohne anerzogenes Selbst, eins mit Allem und/oder Nichts, voll der Glückseligkeit, Hier und Jetzt, reines Dasein erlebt oder so ähnlich. Er beschrieb, dass es diesen finalen Zustand, „Omega-Zustand“, in vielen Traditionen gibt. Bei den Jainas heißt er Moksha, im Hinduismus Samadhi, die Zen-Buddhisten kennen es als aufblitzendes Satori.

Wir gebrauchen den Begriff auch als Aha-Erlebnis. Eine kleine Erleuchtung, ein Sonnenstrahl in die dunklen Kammern unseres Gehirns.

Der Philosoph Ken Wilber hat den Begriff des Omega-Zustand, wie ihn Teilhard de Chardin eingebracht hat, aufgenommen. Es sei wichtig davon auszugehen, dass unsere Entwicklung zu einem Ziel führt. Das geht einher mit Nietzsches Übermensch. Wenn wir alle Anstrengungen und Entwicklungen über viele Leben als orientiert auf die Erleuchtung begreifen, macht irgendwann alles Sinn.

Eventuell ist Erleuchtung „nur“ ein Zustand der Neurologie und der damit verbundenen Neurohormone. Beide Gehirn-Hemisphären schwingen langsam, und im Gleichklang. Dabei ist man volles erwachtes Bewusstsein. Und da sind wir bei einer interessanten Frage: Was ist dieses Bewusstsein? Da streitet sich die moderne Neurowissenschaft fundamental. Erleuchtung ist für mich, wenn wir Bewusstsein sind, einem immateriellen allem zu Grunde liegenden Grundqualität des Seins, die unendlich erstrahlt.

Anrufung der Geld-Göttin

Wir beschließen also eine kleine Anrufung um unseren Geldsituationen einen entscheidenden Schubs zu geben. Göttinnen sind geistige Gebilde in der Akasha-Aura der Erde. Wie wir selbst auch. Wenn wir da als arm und “bekommt auch nichts” gekennzeichnet sind, ist das für unser Einkommen schlecht. Eventuell haben wir mal beschlossen ein geldfernes Leben zu führen, vielleicht sind wir Opfer eines Fluchs, eines Schwurs oder eines Gelübdes. Wir können mit einer Venus-Anrufung Linderung verschaffen, müssten aber wohl schon etwas tiefer und genauer in diese Disposition schauen um über sie hinausgehen zu können.

Aber wir müssen ja evtl. auch das Tieferschauen und das Auflösen uralter Hindernisse wie Flüche, Gelübde usw. bezahlen können und eine Anrufung der Geld-Göttin bringt schon mal schnell ein paar Taler, so dass wir wieder beweglich sind und weiter gehende geistige und praktische Maßnahmen ergreifen können.

Wie machen wir es? Wir müssen für die Anrufung etwas opfern, etwas hergeben. Es ist ein Gesetz des Ausgleichs. Gib etwas, damit etwas kommen kann. Du nimmst also eine kleine Münze um das Prinzip Geld zu vermitteln. Dann opferst du etwas, was dir etwas wert ist. Je mehr du opferst, desto mehr kommt zurück. Wenn du aber ein Gedicht schreibst oder ein Bild malst oder etwas anders künstlerisches hergibst, ist das auch viel wert. Es kommt eh das Hundertfache und wenn die erste Verhundertfachung gekommen ist, kannst du ja etwas Steigerung hineinbringen.

Du gehst am besten zu einem der Göttin heiligen Ort. Die sind in unseren Orten meist versteckt. Aber es gibt überall Venus- oder Freya-Straßen. Das ist schon mal gut. Maria ist aber ja auch weine weibliche Gottheit und man kann auch sehr gut Marienplätze nehmen oder nach Marienfelde gehen. Die Christen haben ja zumeist ältere heilige Plätze übernommen und umbenannt. Maria gibt Geld? Sie gibt dir alles, was du wirklich brauchst!

Finde also einen ruhigen Ort in der Marien-, Freya- oder Venus-Straße. Oder auf dem zentralen Platz von Freiburg, denn alles was mit „FR“ anfängt, trägt auch „Freya in sich“ (Frankfurt?). Friedrich? Ja, der auch.

Opfere dein Geldstück und sprich eine kleine Anrufung, ein Gebet. Bitte Venus um Geld und versprich ihr, dass du die Liebe in der Welt mehren wirst.

Soll man das Geldstück offen hinlegen, so dass es jemand findet und in Umlauf bringt? Erst einmal ja. Für die Opferungen mit großen Summen sollten wir uns eventuell etwas neues ausdenken, sonst werden nachher diese Straßen und Plätze belagert von Menschen die ohne eigene Opferung sich bereichern wollen.

Also, dann bis Freitag. Ach ja, Freitag in der Lakshmi Road, bester Ort und beste Zeit um mit dem Weg zur Million anzufangen.

Warum ist die Welt so schlecht? Liegt es am Geld?

Nun, erst einmal ist die Welt nicht gut oder schlecht. Sie existiert einfach. Unsere Bewertungen trennen uns von der Welt. Wir versuchen ein wenig überlegen zu sein, indem wir bewerten. Die Quelle für diesen Zwang zum Bewerten ist unsere Persönlichkeit, unsere gestörte Persönlichkeit, die spirituellen Meister nennen es „unser Ego“. Das Ego ist voller Hilflosigkeit und Minderwertigkeitsgefühl. Die Droge des Egos heißt Bewerten, dann fühlen wir uns ein wenig pseudo-überlegen und sind beruhigt. Aber wir sind es nicht.

Wenn wir die Welt nicht bewerten und sie einfach ist, ist sie ein Erfahrungsumgebung für verschiedene Menschen. Ist es nicht erstaunlich wie viele unterschiedliche Möglichkeiten der Erfahrungswelt es auf diesem Planeten zu geben scheint? Die einen schwelgen in Luxus, die anderen darben im Elend. Wir sind so erzogen, dass wir uns eher mit den Darbenden identifizieren und diesen helfen wollen. Würde es ihnen nicht besser gehen, wenn es nicht diese Ausbeuter gäbe?

Es ist sicherlich richtig, dass es sinnvoll ist eine gerechtere und effektivere Wirtschaftsordnung zu entwickeln. Und es könnte auch sein, dass die Erde ohne den Menschen paradiesischer wäre. Aber letztendlich ist sie eine Erfahrungsumgebung für Bewusstseine. Und einige wollen die Erfahrung von Entbehrung machen. Warum wollen sie das? Weil es eine Erfahrung ist.

Eine Entwicklung der Seele geht über viele Leben. Wir müssen Erfahrungen von Leid und Schmerz machen. Wie würden wir sonst Mitgefühl erlernen? Nur, wer gelitten hat, leidet potenziell mit.

Die Geld-Welt ist in einer ebensolchen Entwicklung. Am Ende wird die Erde eventuell paradiesisch sein. Aber dahin ist noch ein langer Weg. In den fast sechzig Jahren, die ich hier in dem Körper-Geist lebe, hat sich vieles getan. Die Informiertheit ist gestiegen. Die Bipolare Welt wurde unipolar und nun wird sie multipolar.

Eventuell steht mal wieder eine Revolution an. Herrschende und Reiche müssen lernen, dass es besser ist, milde Gaben zu verteilen als Leute wirklich sauer werden zu lassen. Ich sehe nur ein Problem: Es fehlt die Richtung. Wie sähe eine bessere Wirtschaftsordnung aus? Eine sozialistische Planwirtschaft ist offensichtlich keine effektive Idee. „Soziale Marktwirtschaft“, eigentlich ganz gut. Aber sagt der Begriff wirklich etwas aus? Das wesentliche sind wohl die Eigentumsrechte. Die sollten gerecht und gesichert sein.

Offene Fragen: Warum entsteht ein Ego? Liegt es am Geld? Darüber am Wochenende mehr.

Von dem Bewusstsein „Mangel“ zu „Überfluss“

Weg von Mangel (Armut, kein Geld, Schulden) führt nicht zu Reichtum, sondern leider zu Mangel. Zwischenzeitlich wird es weniger Mangel sein, aber ein minder frustrierender Zustand ist immer noch frustrierend.

Wir müssen uns hin-zu orientieren, hin zu Überfluss (Guthaben, gutes Einkommen, Wohlstand, investieren können).

Aber die reale Situation ist doch „Mangel“! So sagt der Finanzminister (der in der Regierung, der in unserem Haushalt, der in uns innen drin). Jedenfalls bei vielen von uns.

Mangel heißt „Wir brauchen etwas“. Wir stehen unter Druck, müssen die Forderungen der Banken bedienen. Wir müssen Miete zahlen, Essen kaufen, brauchen neue Kleidung. Mit Familie, Kindern ist dieser Druck noch größer.

Es kommt nicht darauf an, wie die objektive Situation ist. Es kommt eher darauf an, wie wir diese fühlen, wie wir die von uns bewirkte Situation in der Zukunft fühlen und bestimmen.

Wir brauchen eine sehr klare Repräsentation des Zustandes (innen und außen), den wir haben wollen. Wir sollten nicht fühlen: „Ach, da bin ich endlich den Druck los!“ Wir sollten ganz hin-zu fühlen: „Da bin ich. Da ist meine Familie. Uns geht es gut. Einnahmen fließen herein. Wir haben mehr Geld. Als wir ausgeben können!“

„Aber die Situation, der Mangel, ist doch real und bedrohlich!“ Richtig. Und wir dürfen uns nicht in eine Traumwelt flüchten. Wir müssen kämpfen und am Ball bleiben. Aber wir sollten es mit einer sehr positiven Einstellung und Ausrichtung machen.

Die jetzige Situation ist nur eine Prüfung, die Sie bestehen werden. Es gibt verschiedene Arten von Prüfungen auf verschiedenen Stufen der Entwicklung. Dazu schreibe ich demnächst gern mehr.

Der Mangel ist eine Prüfung, eine Anregung, ein „Feuer unterm Hintern“. E ist nichts wofür sie sich schämen müssen, nichts, worauf Sie wütend sein müssen. Nichts, was Sie bedrohen sollte. Es ist einfach nur ein Ausgangspunkt für einen Weg zum Überfluss.

Sie sind bereits im Überfluss. Sie haben Ideen, Sie haben gute Gefühle, Sie können gut mit Menschen. Sie setzen Ihre Talente und Gaben so ein, dass es mit Geld vergütet wird.

Einwand 4: Wenn ich reich bin, vergesse ich mein Lebensziel

Wenn ich reich bin, komme ich gern vom Weg ab. Ich verfeiere dann dummerweise mein Lebensziel.

Die Versuchung ist groß. Mit Geld findet man auch schnell die falschen Freunde.

Wer sagte noch, dass die Reichen nicht neurotischer seien als die „normalen“ Menschen, sie können sich nur eher leisten es auszuleben? (Kostolany?)

Man sollte also erst reich sein dürfen, wenn man un-neurotisch und am besten erleuchtet ist. Dürfen tut natürlich jeder. Aber der Preis ist eventuell hoch, man landet mit dem Geld eventuell in einer existenziellen Sackgasse. Die meisten Reichen, die man im Fernsehen sieht, befinden sich offensichtlich in einer Sackgasse. Wir sollten das viele Geld also nur wollen, wenn wir un-neurotisch und erleuchtet sind. Denn sonst sind wir in Gefahr uns Ersatzbefriedigungen zu leisten und süchtig zu werden.

In der Überschrift habe ich „Lebensziel“ erwähnt. Was soll das sein? Nun, so etwas gibt es. Das Leben ist eine Übung, eine Prüfung, die wir bestehen sollten. Sonst müssen wir die Klasse wiederholen. Das Lebensziel „Reichtum“ ist eher nur für junge oder mittelalte Seelen. Wir können den Reichtum ja nicht mitnehmen.

Nehmen wir die Liebe, das Mitgefühl und die Reue mit? Ja, das tun wir. Und wir haben das im nächsten Leben zur Verfügung. Wenn wir in der Lage sind mit Geld zu leben und trotzdem den Weg der seelischen Entwicklung zu gehen, werden wir uns auch ein von vornherein gut ausgestattetes Leben aussuchen dürfen.

Aber so viele Menschen sind doch reich geboren und werden dadurch weich und lasterhaft und dekadent? Ja, die Prüfung dieser Falle zu erkennen und zu überwinden gibt es auch. Das ist keine leichte Prüfung.

Wie kann ich also mein Lebensziel verfolgen und in Wohlstand leben?

Das hängt natürlich von der Charakterstärke ab und eventuell muss man also erst einmal den Charakter entwickelt haben.

Ich kann mir Regeln setzen. Ich kann dem Calvinismus folgen. Der Soziologe Max Weber war ja der Überzeugung, dass der Protestantismus und besonders der calvinistische und puritanische, wesentlich zur Entwicklung des Kapitalismus beigetragen haben. Wer gottesfürchtig lebt und ein guter Mensch ist, den belohnt Gott mit Wohlstand.

Also gut, ich habe es eh alles gehabt: Keine Drogen jedweder Art, keine Promiskuität, kein Betäuben. Das Geld wird eingesetzt zur Entwicklung meines Bewusstseins und des Bewusstseins anderer Menschen und zur Entwicklung des Bewusstseins der Menschheit. Nun, lass regnen.

Vom Staatsbankrott zur Stammesgesellschaft

Im Das Gelbe Forum stellt “Chef” freundlicherweise ein Interview mit dem von mir sehr geschätzten Dr. Paul C. Martin zur Verfügung: Artikel.
Dieses Interview war erschienen im Magazin “Eigentümlich frei”: ef-magazin.de.

Dr. Martin ist wie immer sehr pessimistisch, was die Zukunft der Staatsfinanzen angeht. Er propagiert das Schaffen von Stämmen. Moderne Stämme entstehen ja in der Halbwelt. Einige sind sogar schon weltweit agierend: Mafias, Biker-Gangs, Sekten, Terror-Gruppen, evtl. auch einige Milliardär-Klüngel. Was macht der “ehrbare Bürger” in einer derartigen Situation?

Wir brauchen dringend weltweite Netze, in denen wir gemeinsam agieren: Gegenseitiger Schutz, Austausch von Dienstleistungen gegen Verrechnung, Gewährung von Kredit. dabei hilft eine Ideologie, die man teilt. Eine Ideologie motiviert die Teilnehmer Opfer zu bringen. Ein Stamm funktioniert durch die Opferbereitschaft der Mitglieder.

In einer Situation des möglicherweise bevor stehenden globalen Staatsbankrotts sollte man “connected” sein. Meine Eltern kannten nach dem Krieg Bauern, bei denen sie Eier und Speck ertauschen konnten. Was haben sie gegeben, die Städter? Es ist gut ein Handwerk zu beherrschen. Mein Vater war gelernter Feinmechaniker und konnte Uhren reparieren. Mein Großvater hatte einen Kleingarten und baute Tabak an.

Da ich selbst nichts kann als Worte drechseln (und “Bliss” erzeugen, siehe mein neuer Blog blissball.wordpress.com ), sollte ich hoffen, dass es anders kommt. Es wäre evtl. machbar eine weltweite Ökonomie ohne Staaten zu errichten. Menschen tauschen und verrechnen Dienstleistungen und Waren über das Internet. E-Bay-Credits oder Facebook-Punkte als Währung. Vielleicht ist eine von Staaten und Politikern unabhängige weltweite Währung (Gott-Geld) eine geniale Geschäftsidee. Aber wie schafft man Vertrauen in diese? Denn letztendlich ist Geld nichts anderes als flüssig gemachtes Vertrauen, oder?

Einwand gegen Geld 2: Armut macht wach!

Wenn ich wenig Geld habe, achte ich genau darauf, wofür ich es ausgebe. Armut fördert die Wachheit.

Menschen in armen Regionen oder in städtischen Slums der Dritten Welt sind meist sehr wach. Wenn ich mir satte Reiche ansehe, sind die oft egomanisch, süchtig und protzend dumm.

Wenn ich auf den Pfennig achte und diesen ehre, habe ich eine bestimmte Sorgfalt und Selbst-Disziplin, die sehr bewusst ist.

Muss ich für diese Bewusstheit, Achtsamkeit unbedingt arm sein? Nein, natürlich nicht.

Der Reiche, der nach wie vor die kleine Summe ehrt und mit der gleichen Bewusstheit behandelt, wie wenn es das letzte Geld wäre, das er oder sie besitzt, wird reich bleiben und reicher werden. Der innere Reichtum wird durch den äußeren nicht beeinträchtigt.

Es ist gut mit den knappen Ressourcen eine Lektion gelernt zu haben. Die Ressourcen sind begrenzt, wir müssen sorgsam mit diesen umgehen. Dann aber ist es wichtig die erlernte Fähigkeit in besseren Umständen zu testen und zu erproben. Denn erst dann wird es eine wirkliche Herausforderung.

Wenn ich arm bin und feststelle, dass ich auf den Pfennig (Cent) achte: Gut, nimm diese Fähigkeit, diese Achtsamkeit, wahr und nimm sie auf, so dass du sie immer hast. Dann werde ich reich um herauszufinden, dass ich diese Achtsamkeit weiterhin haben kann. Ich lasse es mir nicht von Anlageberatern abschwatzen, ich investiere es nicht in Träumerein, ich verschleudere es nicht durch Völlerei und Verschwendung. Ich sorge mit dem Geld für eine bessere Welt, für Qualität und Bewusstheit.

Geld-Einwand 1: Nur Arme werden beschenkt

Das stimmt so natürlich nicht ganz. Reiche werden fortwährend durch Zinseinnahmen und Geschenke der Regierung beschenkt. Reiche beschenken sich selbst und kaufen sich schöne Immobilien. Ganze Gruppen von Reichen besuchen sich gegenseitig weltweit und leben fast geldfrei.

Die Bedeutung der Gaben ist eine andere. Wenn du arm bist und bekommst überraschend eine Summe Geld geschenkt, bedeutet das: Überleben oder Startgeld, Rettung. Wenn du als Reicher Geld bekommst, ist es nur eine Summe von vielen und nicht der Rede wert. Geld hat man und spricht nicht drüber.

Mein Ansatz mit den Einwänden soll aber sein: Wie kann ich das, was mir die Armut gibt, auch als Reicher haben? Es geht hier um das Gefühl etwas überraschend zu bekommen, was einem wirklich hilft, und einem anderen Menschen Gelegenheit gegeben zu haben über sich und das Festhalten am Geld hinausgegangen zu sein.

Nun ja, wenn ich morgens vor meine Villa trete und auf der Veranda die aufgehende Sonne betrachte und hinten in der Bucht schaukelt das Boot und die Hausangestellte macht bereits das Frühstück, kann ich mich auch sehr beschenkt fühlen. Wie so einige in ihren Biographien schreiben: Man sollte nie vergessen, wo man herkommt.

Geben ist seliger als Nehmen! Haben ist seliger als auf Geschenke zu warten (auch wenn diese ein Wunder und wunderbar sind)!

Oder auch: Es ist alles eins und alles gut. Sei einfach das, was und wie und wo du gerade bist! Wenn du Geld hat, gib! Wenn du keines hast, mach dich offen für Geschenke, Finanzierungen, Einnahmen! Es gibt kein besser oder schlechter. Bewertungen führen nicht zur Bewusstheit.

Gesetz der Anziehung, Law of Attraction und die Welt, wie sie ist

Sylt

Erschaffen wir uns unsere Welt? Können wir uns die erschaffen, die wir wirklich wollen?

Ja, diese Welt ist eine große Bühne und sie ermöglicht jede Art von Erfahrung. Erfahrung ist wichtig, um auf dem Weg zum Licht einen Schritt voran zu kommen.

„Warum habe ich mir meine Welt so erschaffen, wie sie ist? Ich will das nicht! Ich will ein besseres Leben!“

Wir müssen verstehen, dass wir auf verschiedenen Ebenen und mit unterschiedlichen Motivationen erschaffen.

Einen Teil erschafft unser reines Bewusstsein. Einen Teil erschaffen wir mit unserem Geist, dem Verstand. Der Verstand ist trainiert, konditioniert und programmiert. Er hat Macht, aber die ist nur teilweise zugänglich. Bevor wir wirklich erschaffen können, was wir wollen, müssen wir unseren Geist befreien, bzw. das ist wechselseitiger Prozess.

Nehmen Sie alle Gedanken über sich und die Welt und zweifeln Sie diese an! „Will ich das wirklich über mich und die Welt denken?“ Oder ist es mir von jemand eingepflanzt worden?“

Wie kann ich das unterscheiden? Nun, ich kann es mit dem Bewusstsein unterscheiden. Bewusstsein ist zum einen der Teil in uns, der ewig ist. Erinnere dich an die Wesenheit, die du vor dem Leben warst und danach sein wirst. Einen weiteren Hinweis ist die Liebe. Kannst du diesen Gedanken lieben? Kannst du ihn in dein Herz aufnehmen? Wenn nicht: Lass ihn los, er ist nicht aus dir entsprungen.

Erschaffe das, was du wirklich willst, aus deinem Herzen und nicht aus deinem Kopf.

Das Gesetz der Anziehung (Law of Attraction) funktioniert. Du hast Deine Welt erschaffen. Bevor Du daran herum-manifestierst: Verstehe, was Du daran aus dem Herzen und dem Höheren Bewusstsein erschaffen hast und was du aus angelernten Gedanken oder Gedankenlosigkeit erschaffen hast. Lass das letztere los.

Auf eine verständliche Formel gebracht: Sind die Menschen in deiner Nähe, die Menschen, die dein Herz gewählt hat, oder sind es die Menschen, die du gesagt bekommen hast, dass du sie dort ertragen musst? Lass letztere los, vergib ihnen und suche die Liebe. Ersetze „Menschen in deiner Nähe“ mit was immer dir wünschenswert erscheint.