Geld ist Erleuchtung

Der ZEN-Weg der Geldvermehrung [C.D. Grube]

Category: Staatsbankrott, Vermögensrettung

Geld regiert die Welt


Die Welt im Umbruch. Warum ist gerade so viel Unruhe im arabischen Raum? Oder ist die Unruhe nicht sogar weltweit?

Es gibt zwei Ursachen. Die eine heißt Geld. Die andere Ursache ist die Demographie. Länder mit hoher Zahl junger Männer werden laut der zutreffenden Analyse von Professor Gunnar Heinsohn Aufstände und Expansion Richtung Nachbarländer erleben.

Was ist mit dem Geld? Das Geld in unserer Welt ist Kreditgeld. Geld entsteht wenn Kredit aufgenommen wird. Geld wird aus dem Verkehr gezogen, indem Kredit abgelöst wird. Am Anfang sieht es so aus, als ob die Geldmenge unendlich wachsen könnte. Es wird einfach immer mehr Kredit aufgenommen, wenn mehr Geld benötigt wird.

Aber Kreditaufnehmen kostet Zins. Und Kreditaufnahme lässt die Kreditwürdigkeit tendenziell geringen werden. Geldgeber sagen: Der hat schon so viel Kredit, jetzt müssen wir mal vorsichtig sein. Es gibt Kreditnehmer, die sind zu groß um sie fallen zu lassen. Aber wir sehen dieser Tage, dass auch das seine Grenzen hat. Staaten wie Griechenland wird man fallen lassen müssen. Banken wie Hypo Real Estate hätte man gleich fallen lassen müssen, das hätte Milliarden gespart.

Die Kreditaufnahme ist an einer globalen Grenze. Das Geldsystem muss dringend verändert werden.

Diese prekäre Situation an der pekuniären Front schlägt sich in Unruhe nieder. Sie (plus der demographischen Situation der weiter stark steigenden Weltbevölkerung) schlägt sich in stark steigenden Preisen für Rohstoffe nieder. Wenn keiner mehr Erdöl und Weizen bezahlen kann, muss etwas geschehen. Wir sollten hoffen, dass starke politische Führer Lösungen finden. Leider sieht es derzeit eher nach schwachen Führungen aus.

Aber, aber: Krisen sind gesund. Sie erhöhen den Druck und es müssen Lösungen gefunden werden. Wenn die arabischen Jugendlichen Facebook und Google und Wikipedia nutzen können, sollten wir es auch tun. Intelligenz sollte Lösungen finden.

Wer hat denn nun von der Einführung des Euro profitiert und wer gelitten?

Angesichts der Krise des Euro (Krise? Gerade hat Estland den Euro eingeführt…wussten die, was sie da tun?) gehen die Vorwürfe hin und her. Deutsche werfen Ländern wie Griechenland vor durch unsolides Gebaren den Euro zu gefährden. Südeuropäer werfen Deutschland vor den Geldbeutel zu eng zu halten.

Ist es überhaupt noch sinnvoll in den Schemata des Nationalstaates zu denken? Dem Norddeutschen sind eventuell die Niederländer und Skandinavier genetisch, mental und von der Religion her näher als die Süddeutschen, denen wiederum Franzosen und Italiener nahe sind. Die Ostdeutschen haben in der jüngeren Geschichte mehr mit Polen und Tschechen gemeinsam als mit den „Wessis“. Europa ist eine Chance innerstaatliche Differenzen in einem größeren Ganzen aufzulösen. Katalanen können als Europäer Frieden mit Madrid schließen. Sizilianer auch von Lombarden akzeptiert werden.

Es gibt andere Differenzen zwischen Menschen, die aussagekräftiger sind als die Nationalität. Mir ist der Engländer, der wie ich als Trainer und Autor selbständig sein Geld verdient und sich Sorgen macht, wie er das erarbeitete Vermögen anlegen und erhalten soll, näher als der Chef eines Konzerns, näher als der Almosen-Empfänger, näher als jeder Beamte. Ich kommuniziere per Internet mit Menschen in aller Welt. Nationalität verliert immer mehr an Aussagekraft.

Viele Deutsche haben die Chance genutzt und sind in mildere Klima des Euro-Raums verzogen. Mallorca hat einen gewichtigen Anteil deutscher Bewohner. Europa ist ein Chance.

Aber es gibt einen gewichtigen Unterschied: Wir haben nationale Etats der Staaten und weiterhin nationale Notenbanken. In den nationalen Etats werden die selbst gesteckten Regeln unterschiedlich unterlaufen. Es werden unterschiedliche Prämien für Zinspapiere gezahlt, welche den Staatshaushalt finanzieren, da die Staaten unterschiedlich verschuldet sind. Wir zahlen unsere Steuern in unserem Land und sind entsprechend genervt, wenn unsere Steuern für das schlechte Haushalten oder sogar das gezielte kollektive Betrügen zweckentfremdet werden.

Für mich hat sich durch die Einführung des Euro nicht wirklich etwas verändert. Ich verdiene ähnlich, bezahle ein ähnliches Steuer-Niveau. Ich muss kein Geld tauschen, wenn ich nach Frankreich, Italien oder die Niederlande fahre. Das ist eine kleine Erleichterung. Die Teuerungsrate ist die gleiche wie vor dem Euro. (ja, ist sie wirklich, darüber gibt es Statistiken).

Warum hat man den Euro eingeführt? Weil man einen Ersatz zum US-Dollar haben wollte. Unter President Reagan ist der US-Staat zum größten Schuldner der Welt geworden. Die USA importieren wie die Weltmeister und zahlen mit einer fragwürdigen Währung, in die weil sie die Leitwährung ist, wieder zurück-investiert wird. Es ist ein phantastischer Deal für die USA. Man wird letztendlich wegen der sehr vielen Dollars bei der chinesischen Zentralbank einen Vorwand finden, den US-Dollar zu entwerten und die Auslandschuld loszuwerden.

Es besteht als ein großes Interesse dran vom US-Dollar wegzukommen. Wer es schafft eine Alternative auf dem Markt zu etablieren, wird davon profitieren, dass Investoren ihr Geld in diese Währung packen, so dass die weitere Verschuldung der Staaten möglich ist. Die Einführung des Euro ist zu verstehen als Strategie der damaligen Regierenden, besonders Frankreichs und Deutschlands, die Zeit bis zum Staatsbankrott so weit zu verlängern, dass es einem selbst nicht mehr in die Schuhe geschoben wird. Kanzler Kohl wollte noch geehrt werden, bevor klar wird, dass er seinen Teil am Staatsbankrott in erheblichem Maße mitträgt.

Wieso Staatsbankrott? Ist der unausweichlich? Ja, das ist er. Schon die Pensionszusagen killen den Staatshaushalt. Ich werde nie begreifen, wie man erst kürzlich auf die hehre Idee kam den ausgeglichenen Haushalt in das Grundgesetz zu schreiben. Es hört sich gut an, ist aber mathematisch undurchführbar. Es wird immer eine Wirtschaftswachstum angenommen, welches unsicher ist, bzw. nie eintreffen kann.

Man hofft also (zu Recht) dass internationales Vermögen in den Euro fließt, dass man Rohstoff-Geschäfte in Euro durchführen kann, dass es irgendwie so eine Rettung gibt für die kollabierenden Staatshaushalte.

Die gibt es nicht, die hat es nie gegeben. Wir sollten uns hüten, die Ursache in der Einführung des Euro zu sehen, denn das verstellt den Blick auf die wahren Ursachen.

Gibt es morgen noch den Euro?

Wir hatten einige Jahre einen Euro unterhalb der Dollar-Parität und keiner hat sich Sorgen gemacht. Jetzt fällt er mal ein bisschen, die Exporte werden unterstützt, alles cool. Aber es gibt da natürlich drohende Staatsbankrotte. Wird der Euro diese überleben?

Artikel heute dazu auch im Handelsblatt: Wiebes Weltwinkel, auf den ich im super Gelben Forum hingewiesen wurde.

Währungsreformen entstehen nach Hyper-Inflationen. Der Staat zwingt die Gläubiger zum Teil-Verzicht. Niemand hat Lust mit Billionen-Scheinen herumzulaufen und der mittel-kleine Mann und seine Frau verlieren ihr Spargeld und ihre Rentenansprüche und das Spiel beginnt neu.

So leicht ist dieses Mal nicht. Die Superreichen wüssten nicht so wirklich wohin den Reichtum verlagern. Der drohende Staatsbankrott, der drohende Währungskollaps ist global. Dollar und Yen sehen nicht besser aus als der Euro. Es gibt kleinere Währungen zur Flucht: Schweizer Franken (das wird lustig, wenn die UBS doch noch pleite geht), Norwegische Krone, Australische oder Kanadische Dollars, Malaysischer Ringgit, UAS Dirham. Also wird man wohl die Währungen erhalten wollen.

Was passiert wenn Staaten im Euro-Raum bankrott gehen wie jetzt evtl. Irland? Das hängt natürlich von der Entwicklung ab. Bei Frankreich wird es sehr eng. Die zu erwartende Entwicklung liegt bei Griechenland, Irland, Portugal, Spanien, Italien, Belgien, Frankreich.

Aber die Verträge sind schon hinfällig beim ersten Staat, der aussteigen muss. Der ausscheiden muss. Ein Euro, der nur von Deutschland, Niederlande, Österreich, Luxemburg

Was war eigentlich die Motivation für den Euro? Den Wechselstube(„Cambio-Change-Wechsel“) den Garaus zu machen? Wohl kaum. Die Verschleierung der eigenen Staatsschuld in einem größeren Verbund, bei dem man evtl. den anderen Teilnehmern die Schuld an der eigenen Misere geben kann? Schon eher.

Vor allem aber ging es darum ein Gegengewicht zur Weltwährung US-Dollar zu haben. Die USA importieren Waren wie blöde, zahlen mit US-Dollar, mangels Alternativen investieren die Exporteure diese Dollars wieder in den USA und diese leben gut und entspannt mit einer Währung, die nur deshalb stark ist ,weil alle Rohstoff-Deals auf der Welt in ihr abgewickelt werden. Der Staat, der als Sicherheit gilt, eben die USA, ist das Land mit der (in absoluten Zahlen) größte Gläubiger der Welt und eigentlich nicht wirklich Vertrauen erweckend als Sicherheit. Was sollte die USA daran hindern eine radikale Währungsreform durchzuführen und alle Dollar im Ausland für ungültig zu erklären.-.

Das Prinzip fanden die Erfinder des Euro gut. Wenn wir das Erdöl in Euro kaufen können, wäre das günstiger für uns, als wenn wir erst US-Dollar aufnehmen müssen. Dann müssen wir nur die Erdöl-Produzenten dazu bringen ihre Euro auch bei uns wieder anzulegen, zu investieren, usw. Da hapert es momentan ein wenig, da spielt die Moral und Selbstdisziplin der Staaten an der südlichen und nun auch westlichen Peripherie nicht so gut mit.

Geld-Einwand 5: Warum anstrengen in Zeiten des Niedergangs?

- Die Ökonomie geht eh den Bach runter. Warum soll ich jetzt etwas anhäufen, was in wenigen Jahren nichts mehr wert ist?

Tja, das ist ein berechtigter Einwand. Ich habe zwar am Wochenende „The Social Network“ gesehen und wie Mark Zuckerberg mit der richtigen Idee zur rechten Zeit (und einer gesunden Portion Kompromisslosigkeit) Milliardär wurde, aber die Zeiten sind natürlich nicht einfach. Es ist keine Aufbruchstimmung sondern eher eine „Rette sich wer kann“ Stimmung.

In Deutschland gab es im 20.Jahrhundert zwei Hyper-Inflationen mit Währungsreformen. Viele Menschen verloren ihr Erspartes. Aber im Großen und Ganzen waren die gleichen Leute vor und nach diesen Reformen gesellschaftlich „oben“ und „reich“. Warum? Nun, weil der Reichtum (oder besser: der intelligente Reichtum) nicht aus Zahlen in einem Sparbuch besteht. Reichtum ist vor allem: Kreditwürdigkeit, Bonität! Wer ist kreditwürdig? Derjenige der Sicherheiten hat, also der Eigentümer von Land und Produktionsstätten. Derjenigen, der als Investition interessant ist, weil er oder sie Knowhow und Ideen hat. Derjenige, der gut vernetzt ist und Beziehungen hat, Macht.

Wir sollten uns also jetzt anstrengen unseren Wohlstand zu vermehren um ihn rechtzeitig umzumünzen in Werte, die auch in Währungskrisen Bestand haben. Wir sollten nicht wie die Kaninchen vor der Schlange des Staatsbankrotts hocken, sondern vielmehr die Gelegenheit beim Schopfe ergreifen. Denn nichts bietet so gute Chancen wie allgemeine Krisen. Wer am Tiefst kauft und sich gegen die allgemeine Panik stemmt, ist kurze Zeit später der Gewinner mit dem besten Einstieg in den nun wieder steigenden Markt. Also: kühler bewusster Geist. Womit können Sie jetzt innerhalb eines Jahres eine Million machen um diese in Land und Produktionsstätten und Netzwerke und und und umzuwandeln?

Und wenn ich schon verschuldet bin? Dann ist der Staatsbankrott eine große Chance, die ganze Last loszuwerden und neu anzufangen. Jetzt ist die Zeit, sich der eigenen Ressourcen zu erinnern und Produkte herzustellen und vorzubereiten.

Reichtum in der Depression

In “Money and Markets”" ist diese Woche ein schöner Artikel von Martin Weiss über die Parallelen der ökonomischen Situation in den USA und im Japan der vergangenen 30 Jahre. Fazit: Auf Grund einer Fehl-Analyse der Probleme werden die gleichen unnötigen Fehler der Wirtschaftspolitik wiederholt und führen in eine lang anhaltende Depression. Ist Europa besser dran? Eher nicht.

Hier der Artikel in „moneyandmarkets.com“: http://www.moneyandmarkets.com/urgent-lessons-from-japan-40173

Das sollte uns aber nicht depressiv werden lassen. Es sollte uns nur insofern zum Aufwachen motivieren, dass wir nicht leichtgläubig große Ziele anstreben, „manifestieren“ oder erwarten dass sich die Welt per „Law of Attraction“ uns anpasst.

Wenn die Wirtschaft allgemein kontrahiert, ist es erst einmal nicht angeraten mit den herkömmlichen Geschäftsmodellen profitabel werden zu wollen!

Wir müssen vielmehr intelligent unsere Chance suchen und genau aus dem Niedergang der Ökonomie Kapital schlagen.

Wie könnten wir das machen? Nun, wir könnten schon mal Informationsdienste anbieten. Motto: So machen Sie Geld mit der bevor stehenden Krise!

Was wären bessere Maßnahmen der Wirtschaftspolitik? Ganz einfach: Überschuldete Unternehmer müssten entschuldet werden, Kreditaufnahme erleichtert werden, marode Banken (und Staaten) geschlossen werden, neue Banken gegründet. Was passiert mit den Guthaben der Anleger, Rentner, Pensionäre? Wie haben es denn unsere Väter und Vorväter 1923 und nach dem 2.Weltkrieg gemacht? Mein Großvater hatte einen Kleingarten.

Zen, Ökonomie, sechs aufrechte Abgeordnete

Reichstag, Berlin

Als Zen-Mensch schauen wir uns die Welt an, wie sie ist. Es ist der Blick der absoluten Freiheit von Glaube, Wunschdenken, Träumerei. Der Zen-Mensch will wirklich erfahren, was ist.

Deutschland hat Giganten des Geistes hervorgebracht: die großen Philosophen Schopenhauer, Nietzsche und Heidegger. Man kann nachlesen, dass diese sich dem Buddhismus und dem Zen-Buddhismus nahe erklärten. Die Zen-Sicht ist eine dem Deutschen Denken sehr nahe Sicht. Wir suchen Wahrheit und Freiheit und Helden. Oder ist das alles Vergangenheit?

In unserem Parlament, dem Bundestag, stimmte die Mehrheit am Freitag, 21.Mai 2010, für ein Euro-Rettungspaket, welches die Probleme, die bestehen, keineswegs löst. Es verschafft ein wenig Zeit. Die Zeit könnte genutzt werden, wenn man ohne Naivität und Verlogenheit bereit wäre die Probleme zu benennen.

Die Opposition, die gegen das Gesetz stimmte, weil eine schwachsinnige Finanztransaktionssteuer fehle und das ganze eh zu schnell ginge, lebt in Gedankenwelten vergangener Jahrhunderte. (Was bei den einst unkonventionellen Grünen, die aber ja eher eine Tarnorganisation der K-Gruppen sind, besonders deprimierend ist.) Sechs Abgeordnete von 578 stimmten mit “Nein” aus berechtigter Sorge. (Die Fraktion der Linken stimmt mit „Nein”, weil sie glaubt, dass wir in der DDR sind oder sein sollten). Die Nein stimmenden Abgeordneten der CDU/CSU: Funk, Dr. Gauweiler, Kolbe, Willsch. Und die beiden der FDP: Dr. Knopek, Schäffler sollten nicht unerwähnt bleiben.

Die Erklärung der Abgeordneten Dr.Gauweiler, Manfred Kolbe und Klaus-Peter Willsch (Website Dr. Kolbe) ist absolut sitmmig und vorbildlich. Ich kann jedem Punkt zustimmen und würde sagen, dass diese drei die einzigen sind, die ich guten Gewissens wählen könnte, da sie Verantwortungsbewusstsein für das deutsche Gemeinwohl mit Intelligenz walten lassen.

Die Erklärung von Dr. Knopek ist ebenfalls intelligent und ehrenhaft. (Website Dr. Knopek)

Interessant ist die Erklärung von MdB Frank Schäffler, FDP: (Website MdB Schaeffler).

Er geht weiter als die Erklärung der drei CDU-Abgeordneten und irrt leider etwas. Er übernimmt die Argumentation von Dr. Ron Paul und anderer Kritiker am Geldsystem, wie sie im Internet vor allem von Seiten der Verfechter einer Wiedereinführung des Gold-Standards (den Antreibern der Gold-Spekulationsblase) vertreten wird. Aber mir gefällt der Mut. Ist der in Detuschland wirklich so selten geworden?

Das Zen des Geldes in Zeiten der Kontraktion

Wüste

Heute lesen wir über die niedrigste Geburtenrate in der Deutschen Geschichte seit 1945. ( spiegel-online).
Wenn es so weiter geht, halbiert sich die Bevölkerung auf kurz oder lang. Weniger Leute bedeutet weniger Käufer,weniger Kunden. Aber es bedeutet auch: weniger Konkurrenz. Und wir haben ja noch all die anderen Milliarden Menschen, die wir beglücken können. Die Welt ist ja zusammen gerückt.

Dennoch sollten wir die demographische Entwicklung in unseren Vorhaben berücksichtigen.

Erst einmal müssen wir uns über all die Konsequenzen dieser demographischen Baisse Gedanken machen. Es gibt diverse Systeme, die auf Wachstum aufgebaut sind. Es sind Kettenbrief-artige Systeme, die zusammenbrechen, wenn der Nachschub an Einzahlern nicht mindestens genau so wächst wie der Bedarf der Ersteinzahler.

Offensichtlich trifft das für die Renten- und Sozialkassen zu.

Das Staats-System wird eh vorher bankrott machen. Und ich bezweifle auch, dass wir einen Staat in der jetzigen Form noch brauchen. Wir brauchen zumindest keinen, der sich verschuldet und auf Grund des Zinseszins-Effekts immer mehr Einzahler für immer mehr Steuern benötigt, um die Zinsen auf Altschulden an die Superreichen zu bezahlen.

Aber auch unser Geldsystem ist so ein Ponzi. (Wikipedia über Charles Ponzi). Ponzi war der Typ der erstmals ein Kettenbrief-oder Schneeball-System betrügerisch aufgezogen hatte. Machen Sie zum Reichwerden kein Ponzi-System mit! Ponzi-Systeme, das sind: Kettenbriefe, Schenkkreise, „Pilotenspiele“, Multi-Level-Marketing (oder wie es sich gerade nennt). Wenn Sie abgezockt sind, können Sie so ein System ja gern starten (starten!). Aber: Es gibt doch bessere Weg der Geldvermehrung, bei denen das Gewissen rein bleibt und Sie nicht alle Ihre Freunde verlieren.

Also, unser Geld-System ist ein Kreditgeld-System. Um die Zinsen auf die alten Schulden zu zahlen braucht es immer neue Kreditnehmer, welche zur Ausweitung der Geldmenge beitragen.

Negative Bevölkerungsentwicklung in einer hoch entwickelten Gesellschaft ist gut und intelligent. Wir brauchen nicht so viele Leute. Wir sind überbevölkert. Wir freuen uns darauf, dass die Uckermark wieder zum Urwald wird.

Wir brauchen nur ein Geld-System, dass sich anpasst. Denken sie sich ein solches aus. Mit alternativen Geld-Systemen wird man nach dem Zusammenbruch des Staates und des Geldes eine interessante Position einnehmen können.

Aufwachen! Es ist Zeit für „Erleuchtung“!

Erleuchtung ist der Moment, an dem man alle Lügen und Selbstlügen fahren lässt. Wir sehen heute eine Welt voller Lügen (allen voran die Politiker, die sich als Retter Europas aufspielen, wo sie doch die Täter und Totengräber sind.) Es ist dringend nötig, dass Sie, der steuerzahlende Bürger, sich nicht mehr belügen lassen und aufwachen.

Die Vorgänge der aktuellen Finanzkrise sind in einigen Büchern genau so vorhergesagt worden. Sie sind das logische Ergebnis der Analyse unseres Gesellschaftsmodells und unseres Finanzsystems. „Im Zen der ersten Million” habe ich im Jahr 2000 genau diese Entwicklung vorhergesagt.

Ein beeindruckender Autor zu diesem Thema ist Dr. Paul C. Martin. ( Dr. Martin bei amazon.de)

Dr. Martin ist ein bekannter Autor in dem Forum www.dasgelbeforum.net, in welchem seit Jahren die nun eintretenden Entwicklungen analysiert und prognostiziert worden sind. Plus der Abgrenzung von unzutreffenden Theorien bezüglich der Zentralbanken, der Illusion Gold oder Gold-Standard oder der Abschaffung des Zinses.

Heute finde ich dort einen hervorragenden Artikel über die Art und Funktionsweise der Credit Default Swaps, deren Leerverkauf heute unsinnigerweise vom Handlanger BaFin verboten wurden, verfasst von einem “Schluckspecht” aus Vaduz:Beitrag über CDS. (Der Beitrag ist von Wolfgang Mayer, CEO von Ahead Wealth Solutions AG in Vaduz, (www.ahead.li)).

Lassen Sie sich nicht von Politikern und Staatenlenkern veralbern. Die Schulden der Staaten sind zum eionen Systemfehler und von Politikern verschärft, die nur bis zur nächsten Wahl denken mögen. Spekulanten sind nicht die Ursachen, sie sind nur die Geier über einem Kadaver. Wenn die Geschäfte hier nicht erlaubt sind, werden sie eben in der Südsee, Karibik oder überhaupt im virtuellen Raum durchgeführt.

Dieser Artikel gestern in Spiegel-online von Stefan Schultz gefiel mir auch gut: “Wie sich Schwarz-Gelb verspekuliert.

Es sind 13 Schritte durch die Hölle der Menschheit, die wir erleben, das Fegefeuer. Wir sind gerade in Schritt 3. Bereiten Sie sich auf zehn weitere Schritte vor. Glauben Sie nichts.

Buddha und die Spekulation

Spekulation ist spirituell. Buddha hätte sie gut geheißen. Sie ist ein Ausdruck der Mildtätigkeit und des allgemeinen Mitleids mit dem Leiden in der Welt. Verdutzt?

Es werden derzeit viele Lügen über die Spekulation verbreitet. Allen voran natürlich von Sozis und Linken. Das wundert mich nicht. Man müsste das eigene Weltmodell in Frage stellen.

Also Spekulation. Erst einmal: Spekulation ist immer Nullsummenspiel. Was der eine Spekulant gewinnt, hat der andere Spekulant verloren. Einer kauft Britisches Pfund, ein anderer verkauft es. Der eine verliert, der andere gewinnt. Es entsteht niemals ein volkswirtschaftlicher Schaden. Ein Spekulant shortet Griechische Anleihen, das heißt: er verkauft leer. Das muss er aber dennoch an einen anderen Marktteilnehmer leer verkaufen. Der kauft und verliert.

Die Möglichkeit des Leerverkaufens gibt die Möglichkeit an dem Fall Griechischer Staatsanleihen zu verdienen (“Hedging”). Es bleibt also Geld erhalten. Das ist eine gute Sache.

Was denn nun? Erhält die Spekulation Geld oder ist sie ein Nullsummenspiel? Sie können sich zwischen “neutral” und “volkswirtschaftliche Wohltat” entscheiden. Spekulation ist aber selten zum Schaden.

Und wie ist es mit der Spekulation im Erdöl, die unsere Benzinpreise in die Höhe treibt? Der Benzinpreis ist gerade genauso hoch wie vor zwei Jahren als der Crude-Oil Preis doppelt so hoch war. Der größte Teil des Benzinpreises sind ja eh Steuern. Der Preis ist jetzt so hoch, weil der Staat Geld braucht. Weil der größte Schuldner mehr Zins und Zinseszins bezahlen muss, als er von den Steuern nach Bezahlung der exorbitanten Gehälter und Pensionen übrig hat.

Der voll entwickelte Staat sollte den Spekulanten übergeben werden. Den Nullsummenspielern. Wir brauchen kein Wirtschaftswachstum mehr. Es zerstört die Umwelt. Wir brauchen Stagnation auf hohem Niveau. Buddhistisches Insichruhen des spekulativen Nullsummenspiels.

Die Mentale Ausrichtung in einer Zeit des Niedergangs

Bild von: www.goandream.co.uk

Wer jetzt, angesichts einer der dramatischsten Wirtschaftskrisen der Geschichte, per „Law of Attraction“, „Positivem Denken“, „Bestellungen beim Universum“, „Zielorientiertheit“ zu viel Geld kommen will, erscheint uns naiv zu sein.

Oder sind es die Naiven, die zu solchen Träumereien greifen und sie so obskur erscheinen lassen? Sind für den wachen Zen-Samurai diese mentalen Waffen weiterhin anwendbar?

Gerade Krisen bieten Chancen. Wer erkennt, was abgeht und sich nicht einredet, dass irgendeine politische Führung die Probleme lösen kann, wacht auf und sieht die Chancen. Oder er und sie ziehen sich für diese Zeit zurück, sorgen für „Passives Einkommen“ und meditieren an paradiesischen Stränden.

Bevor Sie „Law of Attraction“ einsetzen, müssen Sie in den Spiegel schauen und sicher sein, dass Sie tatsächlich der oder die sind, der Sie zu sein glauben. Sonst „attracten“ Sie sich unbewusst ein Opfer in der Opferwelt der Wirtschaftskrise zu sein. Das kann ja nett sein, das ist auch eine Erfahrung (sofern Sie genau das wirklich wollen).

„Wer bin ich?“ „Nun, die Welt ist ein Spiegel.“ „Ich sehe Niedergang und Krise.“ „Willst du etwas anderes? Dann verändere dich!“ „Wie mache ich das?“ „Mache dir bewusst, was der Gewinn ist, den dir die Welt, so wie sie jetzt ist, gibt. Wie kannst du dir diesen Gewinn auch geben, wenn du im Luxus lebst, obwohl der Staat, aus dem du stammst, in Richtung Krise geht? Oder willst du Geld loslassen? Willst du einen anderen Reichtum?“ „Du verwirrst mich!“

„Klarheit kann nur aus Verwirrung entstehen. Sei das, was du bist. Wenn du es lernen willst, Geld loszulassen, bist du in der westlichen Welt gerade richtig. Wenn du es schon gelernt hast und nun in luxuriöser Umgebung die Chancen in der Krise ergreifen willst, dann sei das. „Law of Attraction“ ist immer. Die Welt ist so, wie sie für dich stimmt. Du bist so, wie es stimmt. Erkenne dich. Und wenn du dich erkannt und verstanden hast, geschieht etwas: Du kannst wählen, du bist frei.. “