Geld ist Erleuchtung

Der ZEN-Weg der Geldvermehrung [C.D. Grube]

Tag: Buddhismus

Was ist das Besondere am Zen?

Bild von Iksha Gerdes

Zen, eine ostasiatische Richtung der mystischen Spiritualität, die aus Buddhismus und Taoismus entstanden ist, glaubt an gar nichts. Keine Götter, keine Gebote, keine höheren Sphären.

„When hungry I eat. When tired I sleep“, sagte der große Zen-Meister auf die Frage, welche Wunderkräfte er vorweisen könne.

(Gestatten Sie, dass ich Sie als Sucher des Sinns im nachfolgenden Text per Du anspreche:)

Wenn Du alle Sinnsuche loslässt, gelangst Du hierher in diesen Moment, an diesen Ort. Wenn Du aufgibst darüber nachzudenken, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, sondern sogar bezweifelst, dass es einen nächsten Moment geben würde, gelangst Du zur direkten Erfahrung dieses Moments. Es gibt keinen Sinn, es gibt keinen Gott, es gibt keinerlei Rettung. Nur das absolute ewige  Hier und Jetzt. Nur das, was Du gerade tust. Du liest diesen Text. Du bist in der Ewigkeit dieses Moments die oder der Lesende.

Es wird nie eine Erlösung geben. Erlösung ist gerade da, wenn Du die erschreckende grandiose Wahrheit zulässt, dass Du nur einen Hauch weg bist von der Nicht-Existenz, vom ewigen schweigenden leeren Nichts, dem Ur-Grund, von dem sich alles Wahrnehmbare und Nennbare einen Hauch unterscheidet.

Zen ist die Haltung, die das gewaltige Nichts nicht leugnet, nicht meidet, nicht mit Philosophie überdeckt. Zen umarmt es und lässt den größten Schrecken zu, den ein Mensch haben kann. Wer sehr erschreckt, ist mit einem Mal sehr wach. An der Grenze zum ewig währenden Tod bist du sehr, sehr wach.